Bei Wasserleitungen mit Frostgefahr, bei Handläufen und Rändern von Gefriertruhen, als Verdichtergehäuseheizung, zwischen Doppelglasscheiben um Kondenswasser zu verhindern und bei Ventilatorschächten an Verdampfern.

 

Meistens wird das Heizband an der Rohrleitung gestreckt verlegt. Nur wenn die abgegebene Leistung des ausgewählten Heizbandes nicht ausreicht, um die ermittelten Wärmeverluste auszugleichen, muß entsprechend gewickelt werden.

Die Heizkreislänge ergibt sich wie folgt:

Beliebige Rohrlänge

+ 0,5 m Heizband pro Anschluß

+ 1,0 m Heizband pro Armatur

 

Bei diesem System handelt es sich um eine elektrische Begleitheizung, deren Funktion auf Basis eines selbstregelnden Kunststoff-Heizelementes beruht, das seine Wärmeabgabe in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur verändert. Diese Heizbänder passen sich den unterschiedlichen Temperaturverhältnissen entlang einer Rohrleitung an. Daraus resultiert eine gleichmäßige Temperaturverteilung über das gesamte System.

 

Die Selbstregelung macht dieses System außerordentlich betriebssicher, da ein Durchbrennen, auch beim Überkreuzen der Heizbänder mit sich selbst, nicht möglich ist. Das Heizband kann bei der Montage auf jede beliebige Länge, bis zur max. Heizkreislänge (s. Tabelle), abgeschnitten und ohne Trafo direkt an 230V/50 Hz. angeschlossen werden. Max. zulässige Umgebungstemperatur +65°C.